„Das da“, sagte sie, „ist Andrews interne Ermittlerin.“
Ich blickte zu meinem Mann zurück. Er lächelte Vanessa immer noch an und schien von nichts mitzubekommen.
Dann ging die Frau im Kostüm direkt auf seinen Tisch zu.
Und alles brach zusammen.
Zuerst schien das Restaurant nichts von dem Geschehen zu bemerken.
Die Gäste aßen weiter. Kellner gingen zwischen den Tischen umher. Gläser klirrten. Dann legte die Frau im dunkelgrauen Kostüm eine Mappe auf Andrews Tisch und sagte mit ruhiger, aber umso beunruhigenderer Stimme: „Mr. Bennett, gehen Sie nicht. Wir müssen mit Ihnen über die Firmengelder und die unberechtigten Auszahlungen sprechen.“
Andrew wurde fast augenblicklich kreidebleich.
Vanessa zog ihre Hand von seiner zurück.
„Ich glaube, Sie sind am falschen Tisch“, sagte Andrew und richtete sich halb auf.
Der Mann mit dem Dienstausweis trat vor. „Bitte, setzen Sie sich, Sir.“
In diesem Moment herrschte absolute Stille im Raum.
Ich beobachtete, wie mein Mann in seine alte Gewohnheit zurückfiel, immer dann, wenn er glaubte, ungestraft reden zu können: Er richtete sich auf, senkte die Stimme und wählte die Konfrontation statt der Angst.
„Worum geht es hier eigentlich?“, fragte er.
Die Frau öffnete die Mappe. „In den letzten acht Monaten wurden mehrere Rechnungen für fiktive geschäftliche Bewirtungskosten von Kunden eingereicht. Außerdem wurden private Reisekosten mit Ihrer Genehmigung über ein Lieferantenkonto abgewickelt.“
Vanessa wirbelte so schnell zu ihm herum, dass die Stuhlbeine über den Boden schrammten.
„Andrew“, flüsterte sie.
Er sagte nichts.
Die Frau fuhr fort: „Das Abendessen heute Abend wurde um 17:02 Uhr über Hawthorne Consulting mit einem Kundenbindungscode abgerechnet. Wir haben außerdem mehrere Hotel- und Geschenkkosten demselben Konto zugeordnet.“
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