Bücher sind Tore zu Orten, die ich besuche.
„Was lesen Sie gerade?“ „Alles, was ich finden kann.“ Alte Zeitungen und manchmal Bücher, die ich mir ausleihe. Ich lese langsam, lerne aber nicht gut, obwohl ich lese. „Haben Sie Shakespeare gelesen?“
Ihre Augen weiteten sich. „Ja, gnädige Frau. Es gibt ein altes Exemplar in der Bibliothek, das niemand anrührt.
Ich lese es nachts, wenn alle schlafen.“ „Welche seiner Stücke sind es?“ „Hamlet, Romeo und Julia, Der Sturm.“ Ihre Stimme hellte sich unwillkürlich auf.
„Der Sturm ist mein Lieblingsstück.“ Prospero herrscht mit Magie über die Insel, Ariel liebt die Freiheit, Caliba wird wie ein Monster behandelt, aber vielleicht ist er menschlicher als alle anderen. Er verstummte abrupt. „Entschuldigen Sie, gnädige Frau.
Ich rede viel.“ „Nein.“ Ich lächelte, ein ehrliches Lächeln, zum ersten Mal in diesem seltsamen Gespräch. „Erzählen Sie weiter. Erzählen Sie mir von Caliba.“
Und etwas Außergewöhnliches geschah. Josiah, der riesige Sklave, bekannt als das Biest, begann mit einer Intelligenz über Shakespeare zu diskutieren, die Universitätsprofessoren beeindruckt hätte.
Er sagte: „Caliba wird als Biest bezeichnet, aber Shakespeare zeigt uns, dass er ein Sklave war, dass ihm seine Insel geraubt wurde und dass er seiner Mutter beraubt wurde.“
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