Endlich schläft man ein … und zwei Stunden später ist man schon wieder wach und muss zur Toilette. Äußerst ärgerlich, nicht wahr? Diese nächtlichen Harndrangphasen unterbrechen den Tiefschlaf, machen einen morgens müde und rauben einem die Energie für den Tag. Die gute Nachricht: Es liegt nicht nur daran, wie viel Wasser man abends trinkt. Es gibt einfache Erklärungen – und vor allem konkrete Lösungen –, um die Situation zu verbessern.
Warum muss man nachts aufstehen, um zu urinieren?
Oft denken wir, dass dieser nächtliche Harndrang mit dem Trinken am späten Abend zusammenhängt. Tatsächlich spielt aber häufig ein anderer Mechanismus eine Rolle: die Umverteilung der Körperflüssigkeiten. Tagsüber, besonders wenn man lange sitzt oder steht, sammelt sich Flüssigkeit in Beinen und Knöcheln an. Das bemerkt man oft nicht. Sobald man sich hinlegt, fließt diese Flüssigkeit zurück in den Blutkreislauf. Die Nieren filtern dann den Überschuss … und die Blase füllt sich nachts schneller.
Dieser Mechanismus, die sogenannte nächtliche Polyurie, tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf, kann aber individuell sehr unterschiedlich sein.
Ihre Waden: Eine oft übersehene natürliche Pumpe
Die Waden spielen eine Schlüsselrolle. Mit jedem Schritt fungieren sie als Muskelpumpe, die Blut und Flüssigkeiten zurück zum Herzen befördert. Bei geringerer Aktivität ist diese Funktion weniger effizient.
Dadurch sammelt sich mehr Flüssigkeit in den Unterschenkeln an und gelangt abends wieder in den Blutkreislauf.
Ziel ist es daher, diesen Abfluss vor dem Schlafengehen zu fördern.
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