Wenn der Arbeitsweg plötzlich zur Bergtour wird

Gegen 7 Uhr früh rechneten die Fahrgäste der Linie 502 nur mit ihrem üblichen Ritt hinauf nach Eichat – doch mitten am Schusterbergweg stoppte der funkelnagelneue Elektrobus. Die Türen surrten auf, die Anzeige flackerte, und der Fahrer rief: „Bitte alle aussteigen, wir schaffen’s nicht rauf!“
Wieder einmal mussten Pendler und Schüler den Rest des steilen Anstiegs zu Fuß bewältigen. Einige nahmen es sportlich, andere schworen lautstark auf den guten alten Diesel. Warum bleibt der High-Tech-Bus immer an derselben Stelle stecken?
Lass uns einen Blick auf die berüchtigte Strecke werfen …
Der Hang, der Busse das Fürchten lehrt

Der Schusterbergweg klingt idyllisch, entpuppt sich aber als steiles Nadelöhr: 14 Prozent Gefälle, enge Kurven, kaum Ausweichmöglichkeiten. Bei trockener Straße passiert die Biegung noch jedes Mountainbike – doch der 12-Meter-E-Bus verliert dort schlagartig Schub.
Die Innsbrucker erzählen inzwischen Anekdoten: Wanderstöcke zum Ticketpreis, Selfies vor dem liegengebliebenen Stadtbus, spontane Wettrennen Passagier vs. Fahrzeug. Der Hügel wurde zum Instagram-Spot – nur eben unfreiwillig.
Doch welcher Defekt zwingt die Strecke in die Knie?
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