Ich wachte mitten in der Nacht auf, um auf die Toilette zu gehen, und hörte, ohne es zu wollen, meinen Mann Nachrichten an seine Geliebte flüstern.
"Mach dir keine Sorgen, meine Liebe. Bis morgen wird dieses 700 Quadratmeter große Herrenhaus ganz Ihnen gehören."
Beim Mittagessen erhielt meine Schwiegermutter einen Anruf aus dem Krankenhaus, dass ihr Sohn einen Autounfall hatte. Sie und mein Schwiegervater waren sofort am Boden zerstört. Wenn ich die Wahrheit nicht mit eigenen Ohren gehört hätte, wäre ich wahrscheinlich ins Grab gegangen und hätte geglaubt, mein Mann sei ein anständiger Mann. Doch in jener Nacht, in der unheimlichen Stille unseres riesigen Hauses, hörte ich seine Stimme.
"Mach dir keine Sorgen, Liebling. Ich werde dafür sorgen, dass sie stirbt. Das Haus, das Geld auf der Bank... sobald ich sie loswerde, wird alles dir gehören."
Derjenige, der das sagte, war mein Mann.
Mein Name ist Elena. Ich war zweiunddreißig Jahre alt und arbeitete als Buchhalter für ein kleines Unternehmen in der Stadt. Mein Mann Javier war drei Jahre älter und besaß ein eigenes Unternehmen. Es war nicht übermäßig erfolgreich, aber es lief gut genug. Wir waren seit fünf Jahren verheiratet und lebten mit seinen Eltern in einem weitläufigen Haus am Stadtrand, komplett mit einem weitläufigen Garten, einem Schwimmbad und einer Garage für zwei Autos. Von außen hätte man gedacht, ich lebe einen Traum. Ich hatte Geld und Status eingeheiratet.
Mein Schwiegervater Agustín war ein strenger, ruhiger Mann, dessen wenige Worte immer Gewicht hatten. Meine Schwiegermutter, Carmen, war winzig, aber scharfzüngig, und in fünf Jahren Ehe gab es ein Thema, das sie nie aufhörte: Kinder. Wir hatten keine.
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